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Kale & Me: 3 Days of Detox

Bereits zum zeiten Mal habe ich mich diese Woche wieder an das Projekt Detox gewagt. Vor zwei Jahren machte ich schon mal eine 5-Tages-Kur, jedoch mit keinem speziellem Programm, sondern auf Eigenregie sozusagen. Da hatte ich aber noch keinen Blog und konnte somit nicht darüber berichten. Das sieht jetzt anders aus und natürlich möchte ich euch dieses Mal meine Erfahrungen nicht vorenthalten. Dieses Jahr war es dann wieder soweit, denn meist Anfang des Jahres, stelle ich fest, dass ich mich einfach wieder etwas bewusster ernähren möchte und der perfekte Einstieg ist hier sicherlich eine Detox Kur. Einfach wieder mal etwas Bewusstsein schaffen, denn ich habe ja wirklich alles gegessen auf das ich gerade Lust hatte. Dieses Mal habe ich mich für die 3-Tages-Kur von Kale & Me entschieden. Ihr kennt Kale & Me vielleicht auch unter anderem aus der Gründer Show „Die Höhle der Löwen“.

WICHTIG ist, dass man sich vor solch einer Saftkur bewusst sein muss, dass man 3 oder 5 Tage nichts zu essen bekommt. Ich esse für mein Leben gerne und habe mir das vorher absolut nicht vorstellen können, dass so etwas überhaupt nur annähernd möglich sein kann. Aber glaubt mir, es war beide Male einfacher als gedacht. Es ist wirklich erstaunlich, was ein menschlicher Körper aushält, aber wenn ihr mich fragt, ist das alles eine reine Kopfsache. Alles ist möglich, wenn man nur will!

Vor Beginn der Kur werden ein oder zwei Entlastungstage empfohlen, an denen man seinen Körper bereits auf die bevorstehende Kur vorbereitet. Das bedeutet wenig Kohlenhydrate, Zucker, Koffein und Nikotin. Das Wichtigste: Viel Trinken.

Die Säfte

#1 PAMELA PINE (Ananas, Apfel, Gurke, Zitrone, Minze) Der perfekte Saft um in den Tag zu starten. Ein Hauch Minze verleiht Pamela ihren einzigartig erfrischenden Geschmack.

#2 CATIE CARROT (Karotte, Apfel, Zitrone) Ich liebe die Mischung von Karotten und Äpfeln. Ein Saft, den ich mir immer beim Wellnessen am Morgen mache. Der Saft ist wirklich super lecker und erfrischend.

#3 AL AVOCA (Ananas, Spinat, Avocado, Zitrone) Avocadospinatgrün trifft Ananaszitronengelb. Das Ergebnis: Ein erfrischender Geschmack, der Dich aus den Socken haut! Klingt übertrieben, ist’s aber nicht. Mein absoluter Lieblingssaft. Die perfekte Mischung.

#4 ROSY ROOTS (Rote Beete, Karotte, Apfel, Zitrone, Ingwer) Man schmeckt die Rote Beete leider am meisten raus und ich mag Rote Beete nur als Salat. Als Saft nicht ganz so mein Fall. Der Ingwer verleiht dem Saft eine leichte Schärfe.

#5 KALVIN KALE (Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat) Mit diesem Saft hatte ich etwas zu kämpfen. Augen zu und durch war hier meine Devise. Ich mag ja gerne grüne Smoothies, aber der Staudensellerie war für meinen Geschmack too much. Muss man mögen, ich mag’s nicht.

#6 AMY ALMOND (Mandel, Dattel, Wasser, Salz) Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Leider absolut nicht mein Geschmack und ich habe den Saft an den letzten beiden Abenden einfach ausgelassen.

Detox Diary

Tag 1

Voller Motivation bin ich in den ersten Tag gestartet, da ich es nach meiner Grippe kaum mehr erwarten konnte. Alle zwei Stunden wird ein Saft getrunken – begonnen habe ich um 08.00 Uhr in der Früh und den letzten Saft habe ich zwischen 18.00 und 19.00 Uhr getrunken. Der erste Tag im Büro nach meinem Krankenstand hatte es in sich. Da war keineswegs an Essen zu denken. Dementsprechend gut ging es mir auch mit den Säften. Zusätzlich habe ich noch während des Tages 2-3 Liter Wasser und eine Kanne ungesüßten Tee getrunken. Am Abend der letzte Saft, auf den ich mich eigentlich am meisten gefreut habe, von welchem ich aber dann auch meisten enttäuscht wurde. Absolut so gar nicht mein Geschmack. Am Abend hatte ich ein leichtes Hungergefühl und ich war extrem müde, was aber auch vielleicht am Montag gelegen hat.

Tag 2

Heute habe ich mich in der Früh etwas schwach gefühlt und auch mein Kreislauf war ziemlich im Keller. Da dachte ich sofort an einen Kaffee, aber auch auf Kaffee solle man während dieser Tage verzichten. Da ich letzte Woche krank war, habe ich jetzt schon ziemlich lange keinen Kaffee mehr getrunken und jetzt richtig Lust drauf. So freute ich mich wirklich schon auf einen warmen Tee im Büro. Tagsüber ist es mir heute wirklich super gegangen, kein Hungergefühl und auch am Abend keinerlei Beschwerden. Saft Nummer 6 wurde heute bei mir ausgelassen, da ich diesen einfach nicht runter bekomme. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Morgen ist schon wieder der letzte Tag. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht.

Tag 3

Dritter und lezter Tag meiner Saftkur. Auch heute früh war mein Kreislauf wieder etwas schwach, aber da ich generell einen niedrigen Blutdruck habe, sehe ich das einfach als kleine Nebenwirkung der Saftkur, was nicht weiter schlimm ist. Unter Tags ging es mir wirklich bestens, bis auf die Kleinigkeit, dass mir den ganzen Tag über etwas kalt war. Am Abend war ich dann noch mit meinen Blogger-Mädels unterwegs, welchen ich dann beim genüsslichen Essen zusehen musste. Aber soll ich euch etwas sagen? Es hat mir nichts ausgemacht, da ich mir meiner Sache einfach so sicher und bewusst war. Sollte man das nicht überstehen, muss man einfach die 3 Tage zu Hause bleiben.

Solltet ihr jetzt auch Lust bekommen haben, habe ich hier noch ein kleines Goodie für euch: Mit dem Code „leoandotherstories4you“ bekommt ihr zusätzlich zu eurer Bestellung noch einen weiteren Saft und einen Jutebeutel.

Fazit

Ich würde auf jeden Fall wieder eine Detox Kur machen, wenn nicht nächstes Mal sogar wieder für 5 Tage. Die 3 Tage sind wirklich super schnell vergangen und es wären locker noch 2 Tage zusätzlich gegangen. Die Säfte versorgen einem mit allen wertvollen Vitaminen und Nährstoffen, die man braucht. Eine Frage, die ich oft gestellt bekommen habe – Nehme ich durch die Kur ab? Durch die Kur trinkt man täglich knapp 2 Liter Saft. Natürlich entsteht hier ein Kaloriendefizit, welches dazu führt, dass man an Gewicht verliert. Bei mir waren es in den 3 Tagen 1,5 kg. Der Fokus der Kur liegt aber nicht auf der kurzfristigen Gewichtsabnahme, sondern auf der Sensibilisierung von bewusster und ausgewogener Ernährung.

*Die Säfte wurden mir kosten- und bedingungslos von Kale & Me zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

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6 Comments

  • Reply
    Kathi
    29. Januar 2017 at 12:16

    Hihi, ich finde es immer noch so lustig wie unterschiedlich Geschmäcker sein können 🙂 Rosy Roots und Almond Amy waren meine absoluten Lieblinge und du mochtest sie gar nicht 😀
    Aber ich finde auch das man die drei Tage locker durch hält und auch gut und gerne 5 Tage schaffen kann.
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

    • Reply
      stefanie
      30. Januar 2017 at 7:50

      Ja, das ist wirklich der Wahnsinn! 🙂 Eine andere Bekannte hat mir auch gesagt, dass sie den Saft Nr. 6 liebt. *gg*
      Nächstes Mal möchte ich auf jeden Fall 5 Tage durchziehen.

      Alles Liebe, Stefanie

  • Reply
    Jo
    30. Januar 2017 at 8:29

    Huhu,
    Ich habe vor kurzem auch diese Kur gemacht und fand es super! Den Amy Almond konnte ich auch nicht trinken, aber hier ein kleiner Tip:
    Ich habe es als Milch für meinen Protein-Shake benutzt. Dann schmeckt es super! Vielleicht geht das gleiche ja auch mit Kakao, wenn man keine Proteine nimmt. Es wäre ja doch schade die Säfte einfach wegzukippen.
    Viele Grüße
    Jo

    • Reply
      stefanie
      30. Januar 2017 at 9:50

      Hey Jo! Ach, das ist ja wirklich ein super Tipp! DANKE vielmals! Leider hab ich die Säfte schon an meine Freunde verteilt. Aber sollte ich wieder diese Kur machen, werde ich das auf jeden Fall so machen! 🙂 Alles Liebe, Steffi

  • Reply
    Mara
    1. Februar 2017 at 18:43

    Sehr toll, danke für deine Erfahrungen! Du hast mich ermutigt, auch bald eine Saftkur zu machen. Ich fühl mich in letzter Zeit irgendwie auch irgendwie so ‚angegessen‘, obwohl ich sehr auf meine Ernährung achte. Deshalb ist es denke ich mal an der Zeit zu entgiften. Vielleicht auch mit Kale & Me 🙂

    Liebst,
    Mara
    http://piecesofmara.com

    • Reply
      stefanie
      2. Februar 2017 at 8:23

      Gerne! Ja, das ist einfach eine tolle Sache und man fühlt sich danach einfach so „befreit“. 😉 Alles Liebe, Stefanie

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